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Frauenpower im Baugewerbe: Christina Schölderle

Frauen auf der Baustelle. Eine Seltenheit? Tatsächlich ist die Baubranche schon längst keine reine Männerdomäne mehr. Hier stellen wir deshalb wöchentlich eine Frau vor, die in einem unserer 3.100 Bau- und Ausbaubetriebe tätig ist. Von der Fliesenlegerin bis zur Straßenbauerin und von der Ausbildung bis zum eigenen Unternehmen – diese Frauen zeigen, wie vielfältig und chancenreich Bauberufe für alle sind!

Kurzinterview mit Christina Schölderle, Maurerin im 1. Lehrjahr

Christina Schölderle macht ihre Ausbildung im Maurerhandwerk bei dem Bauunternehmen Kaindl GmbH im oberbayerischen Herrsching.

Was ist Ihr Lieblingswerkzeug oder Ihre Lieblingsmaschine und warum?

Die Wasserwaage und die Maurerkelle, denn diese Werkzeuge begleiten mich durch meine gesamte Ausbildung.

Welche Momente im Berufsalltag bereiten Ihnen ganz besonders viel Freude?

Am Ende des Tages zu sehen, was man alles geschafft hat - und auch, wie viel Neues man dazu lernt!

Welche Hürden haben Sie auf dem Weg zu Ihrem jetzigen Arbeitsplatz gemeistert?

Nach der Schulzeit habe ich mehrere Praktika in verschiedenen handwerklichen Berufen absolviert. Leider war das Verständnis oft nicht da und die Reaktionen auf meinen Berufswunsch waren oft negativ. Umso schöner ist jetzt das Gefühl, in meinem Traumjob angekommen zu sein.

Was muss sich verändern, damit mehr Frauen Ihren Beruf ergreifen?

Ich bin der Meinung, dass sich die gesellschaftliche Akzeptanz und das Verständnis dafür ändern muss, dass auch Frauen typische Männerberufe ergreifen können. Wir Frauen sollten wiederum mutig sein und uns was zutrauen.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ich möchte nach meiner Lehre erst einmal Erfahrungen sammeln und später den Meister machen.

Maurerin Christina Schölderle. Foto: privat